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Damals wars HO


Florena
Florena ist eine insbesondere aus der DDR bekannte und renommierte Kosmetik-Marke, die die Wende 1989 überlebte.
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Halloren
Die lange und bewegte Geschichte des Unternehmens geht bis auf das Jahr 1804 zurück.
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HO
Die Handelsorganisation (HO) war ein in der juristischen Form des Volkseigentums geführtes, staatliches Einzelhandelsunternehmen in der DDR.
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Historie der Halloren Schokoladenfabrik GmbH

Die lange und bewegte Geschichte des Unternehmens geht bis auf das Jahr 1804 zurück. Damals gründete F.A. Miethe in Halle an der Saale eine der ersten deutschen Schokoladenfabriken.

In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts erwarb man das Grundstück in der „Aeußeren Delitzscher Straße“ und 1896 wurde hier die Produktion im neuen Fabrikgebäude aufgenommen.

Unter dem Namen "David und Söhne" gewann die Firma um die Jahrhundertwende einen erstklassigen Ruf als Hersteller hochwertiger Pralinés. Deren damals berühmteste hieß „Mignon" und war bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges weit über Halles Grenzen ein Begriff.

Nachdem an der Äußeren Delitzscher Straße Flugzeugteile statt Schokolade gefertigt wurden, nahm ab 1950 das Kombinat Süßwaren (später „VEB Schokoladenfabrik Halloren“) die traditionelle Produktion wieder auf.

Bereits zwei Jahre später wurde hier eine Köstlichkeit geschaffen, deren Beliebtheit bis heute ungebrochen ist - die "Original Halloren Kugeln" Die Nachkriegszeit war geprägt von permanentem Rohstoffmangel. So suchte man aus der Not heraus zu Beginn der 50er Jahre nach einer einfachen "Volkspraline", um der Bevölkerung die schweren Zeiten etwas zu versüßen. Fondant diente als Grundstoff, welcher zu einem Teil mit Kakao angereichert wurde. Von Schokolade umhüllt entstanden so die ersten Halloren Kugeln.

Zu Ulbrichts und Honeckers Zeiten eine begehrte "Bückware", überstand der Markenartikel die Wende erfolgreich. 1990 unter dem Namen Halloren Schokoladenfabrik gegründet und zwei Jahre später privatisiert, gelang es dem Unternehmen, die edlen Kugeln fest auf dem Markt zu etablieren - mit stetig wachsendem Erfolg.

Neue Geschmacksvarianten kamen hinzu und innovative Produktneuentwicklungen erweitern das Sortiment. Heute läuft der Betrieb auf einem technisch sehr hohen Niveau. Nach dem Zuwachs in 2001 mit der Confiserie Dreher, die seither erfolgreich am Standort Halle produziert, wurde die Halloren Gruppe um ein zusätzliches Unternehmen erweitert.

Die Confiserie und Chocolaterie Weibler aus Cremlingen ist seit 2003 eine hundertprozentige Tochter der Halloren Schokoladenfabrik und wird mit ihrem Produktsortiment (Trüffel, Pralinen, Hohlkörper, einem großen Saisonangebot als auch Halbfabrikate zur Herstellung edler Confiserie-Spezialitäten) das Hallesche Unternehmen tatkräftig unterstützen. Um dies alles bewältigen zu können, wurde und wird in Halle kräftig gebaut. Bestehende Produktionsanlagen wurden erweitert und eine neue, eigens für die Produktion der Mignon Mozart Kugeln ist hinzugekommen.

Das Fabrikgebäude erstrahlt in neuem Glanz und das große, neue Logistikzentrum ist fertig gestellt und erfüllt sämtliche Ansprüche eines reibungslosen Vertriebs unserer Halloren Produkte. Das Schokoladenmuseum (eröffnet 2002) sowie die gläserne Schauproduktion erfreuen sich sehr großer Beliebtheit und sind jedes Jahr auf Neue ein Höhepunkt der Halleschen Museumsnacht.

Ein Museum muss wachsen und lebt von permanenter Vervollkommnung. So wurde ein neuer Kinobereich geschaffen, in welchem man über die Geschichte der Schokolade und der Schokoladenfabrik informiert wird. Dieses Projekt "Reaktivierung Alte Schokoladenfabrik" wurde mit dem Nachwuchsförderpreis Süßwaren des Bundesverbandes des Süßwaren Groß- und Außenhandels und der Dr. Hans-Riegel-Stiftung ausgezeichnet, übrigens die höchste Auszeichnung der "süßen" Branche.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in der langen Historie des Traditionsunternehmens war die Jubiläumsfeier "200 Jahre Halloren" in 2004 zu der über 20.000 Gäste begrüßt werden konnten. Das einzigartige Halloren Schokoladenzimmer, ein im Biedermeierstil gehaltenes Zimmer ganz aus Schokolade, wurde im Herbst desselben Jahres eröffnet und ist seither ein weiterer Besuchermagnet des Schokoladenmuseums.

Mit der Marke Halloren wird eine Erfolgsstory geschrieben, in der sich herausragendes innovatives und kreatives Marketing und eine beachtliche Dynamik in der Entwicklung von Deutschlands ältestem Schokoladenhersteller widerspiegelt. Hierfür wird die Halloren Schokoladenfabrik mit dem Mitteldeutschen Marketingpreis ausgezeichnet. Dies beweist mehr denn je, dass Klaus Lellé die Symbiose zwischen Tradition und Innovation erfolgreich umzusetzen, gekonnt verstanden hat.

Tradition und Erfolg sind die Garanten für hohe Produktvielfalt andererseits auch der Motor für Innovation und Fortschritt.



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